Lifestyle

 

„Wir sollten
alle halbtags
arbeiten!”

Nicolas Kittner arbeitet für Agenturen, Start-ups und große Unternehmen

 

 

Was Nicolas Kittner in einem Medium Artikel vorschlägt geht gut zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Der Artikel bringt Kittner allerdings die Aufmerksamkeit von Jessica Becker ein und damit dem Branchenblatt Horizont und somit kommt er mit seinem Thema zur Effizienz ins Gespräch bei den Agenturen.

So geht Wissenstransfer. Einer sagt’s dem anderen.

Jeder Versuch Flexibilität zu organisieren steht ihr naturgemäß auch im Wege. Bei einem Aufmerksamkeitsdefizit hilft es das Eisen zu schmieden solange es heiß ist. Wie aber soll das gehen wenn es in der freien Halbtagshälfte beim Kunden brennt?

Agenturen liefern kein experimentierfreudiges Umfeld, als Berater sind Agenturleute naturbedingt besonders beratungsresistent.

 

 

Warum dann ist mein Eintrag hier
mit reife Leistung kategorisiert?

 

 

Es ist gut zu wissen, dass Horizont sich auch auf Medium umschaut. Ein Fortschritt für das Fachblatt.

Kittner hat freilich recht, allerdings gibt es Experimente deren Ausübung universelle Lösungen nahe bringen oder aber sich als unbrauchbar erweisen.

 

 

Für tiefe Einblicke nachfolgende zwei Seilen anklicken

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[accordion-item title=“Der Grafiker Buckminster Fuller (1895 – 1983) war überzeugt, das niemand mehr zu arbeiten brauche.“ tag=“p“]

We should do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living. It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian Darwinian theory he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors. The true business of people should be to go back to school and think about whatever it was they were thinking about before somebody came along and told them they had to earn a living.

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[accordion-item title=“„Finnland testet bedingungsloses Grundeinkommen.” “ tag=“p“]

Süddeutsche Zeitung LogoBisherige Experimente; unter anderem haben in Kanada in den 1970er Jahren arme Bewohner einer Kleinstadt mehrere Jahre lang Geld erhalten. Auch in einem Dorf in Namibia lief von 2008 bis 2013 ein Versuch. Beide gelten als nicht repräsentativ, weil zu kurz. Auch das Projekt „Mein Grundeinkommen“, das über eine Crowdfunding-Plattform zwölf Personen per Los einen monatlichen Betrag von 1000 Euro für ein Jahr ermöglicht hat, ist wenig aussagekräftig. „Die Energie des Grundeinkommens potenziert sich erst, wenn alle um mich herum das auch haben“, sagt Initiator Michael Bohmeyer. Sprich: Ein Mensch, der trotz Grundeinkommen arbeitet oder nicht, beweist nichts.

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Der Arbeit fallen jene zum Opfer, die ohnehin nicht arbeiten wollen oder sich in der verkehrten Beschäftigung wiederfinden. Aber auch Leuten mit gesundem Selbstverständnis kann es passieren, in eine der Fallen und Gruben zu stürzen, die Bildung und Politik für die Bürger bereit halten.

Auch Armut ist viel Arbeit in der keine Zeit bleibt für Fortbildung und Selbstaktualisierung. Der Grund auch warum wer arm ist, arm bleibt.

Mit der Arbeit wird es so sein wie Amelia Torode, die Chefstrategien von TBWA in London, es 2010 für die Sozialmedien definiert hat.

halbtags arbeiten

  1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
  2. Das Verhalten ist sozial.
  3. Der Gewinn ist Achtung.

 

 

Die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur bleiben bestehen. Mit was der Einzelne sich beschäftigt bleibt ihm überlassen. Welchen Vertrag einer abschliessen will, bleibt dem Einzelnen überlassen.
Wir sollten alle halbtags arbeiten
Geplänkel und erste Reaktionen finden Sie hier. Ich bereue auf das Thema eingegangen zu sein.