Das French Dispatch Redaktionsgebäude, eine Tochtergesellschaft der Liberty, Kansas Evening Sun. ©Searchlight Pictures

Das French Dispatch Redaktionsgebäude, eine Tochtergesellschaft der Liberty, Kansas Evening Sun. ©Searchlight Pictures

Wenn Sie einen Wes Anderson Film gesehen haben, dann haben Sie alle Wes Anderson Filme gesehen. Das läßt sich auch über Rainer Fassbinder’s Filme sagen. Mit einem Unterschied. Die eine Filmvorführung verlassen Sie unbescholten, gewissermaßen leichten Herzens, die andere regelrecht fertig mit dem Leben. Dennoch, deutscher Intellekualismus hält an trister Entsagung und düsterem Ernst fest, während Anderson verlässlicher, redundanter Hipster Intellekualismus1 keinen größeren Schaden zu verursachen im Stande ist ausser dem der Liberalität förderlich zu sein.

Des Englischen mächtig erfahren sie vom New Yorker Magazin, mehr zum Film, der sich Anleihen beim Magazin geholt haben will. Wes Anderson’s Graphikerin, Erica Dorn erklärt das Filmplakat drüben auf ‚It’s nice that’ von Jenny Brewer.

  1. zweizählige Symmetrie, hochgestochene Sexualität, französiche New Wave Kinematografie[]