Da ist es wieder, das iPhone

Filme drehen

Quelle: Designtaxi

Zur Neujahrsfeier in China enthüllt Apple seine 8 Minuten Familienfilme von der Akademie nominierten Theodore Melfi und dem preisgekrönten Cinematographen Lawrence Sher, aufgenommen mit iPhone’s 11 Pro 4K Dreifachkamerasystem und seiner kinematischen Videostabilisierung.

Apple nimmt den Mund voll um es mit Samsung aufzunehmen, sehenswert da Sie dem Film Tips entnehmen können wie Filme drehen geht.

Wir springen für Sie ein

Bildschirmfoto Hannoversche Versicherungswerbung 2020.

„Weiter rechts.”

„Vanilla Sky”. Der Sonntagssong.

Der Alpha Eins GTO von Tom Cruise in Vanilla Sky gefahren.
Der Alpha Eins GTO von Tom Cruise in Vanilla Sky gefahren.

Vanilla Sky Partitur von Nancy Wilson Teil 1, 2 u. 3.

In 20 Sekunden etwas schlaues für die eigene Fernsehwerbung erfahren

Bildschirmfoto aus Tempo Taschentuchwerbung
Bildschirmfoto aus Tempo Taschentuchwerbung

Doch wie blöd das Taschentuch
vergeß’ ich in der Hos’
Und blöder noch, das Markenlogo
verschwindet meist in einem Loch.

Wenn an diesem Samstag betuchte Werbetreibende, solche die sich Fernsehwerbung auch leisten können, eines für allemal lernen können, dann das Tempo für die 20 Sekunden seiner Werbung immerzu das Markenlogo zeigt. Das ist ungeheuerlich.

Warum tun das nicht alle Werbetreibende? Sie lassen sich von Kreativen davon überzeugen, es verderbe das Drama, den Spannungsbogen hin zur Auflösung, dem Grand Finale und nämlich dem Logo des Unternehmens, das solchen Schwachsinn bezahlt.

Der Schwachsinn ist nicht Werbung oder die Investition in die Werbung, Schwachsinn ist viel mehr glauben zu wollen, daß ein Publikum angespannt aushaart und nicht die Werbepausen zum Stuhlgang nutz aber angepannt auf den Bildschirm starrt, um ja die Auflösung nicht zu verpassen. Das Logo, da ist es ja!

Die nicht mehr so neue Sachlichkeit von Neil Perkin’s neuer Webseite

Webseitengestaltung
Neil Perkin, der belesene britische Autor und angesehene Beeinflusser
der digitalen Szene vor dem verbotenen Bücherregal.
Aber ja, der belesene britische Autor und angesehene Beeinflusser
der digitalen Szene vor dem verbotenen Bücherregal

Das hätte sehr wohl in die Hose gehen können, das schon längst als lächerlich bewertete Bedürfniss des Autoren mit dem nach Authorität verlangenden Autorenporträt vor dem Bücherregal. Es hätte die Wirkung einer vom Zahnarzt im weissen Kittel empfohlene Zahnpastenwerbung, wäre da nicht der entspannt und von derlei Angriffen unbelastete, lächelnde Perkin mit unschuldig gefalteten Händen.

Die dem Künstler, der Künstlerin oft innewohnende Scheu vor Konventionen verwehrt ihm und ihr ebenso oft den kommerziellen, oder populären Erfolg.

Neil Perkin’s aufgeräumte, neue Webseite ist ein Bekenntniss zu Konventionen. Ein strategisches Entgegenkommen der nach Ordnung, Gesetzen und eine deutliche Absicht wiedergebende Darstellung inmitten einer an zunehmender Desorientierung und schwindenden Aufmerksamkeitsvermögen leidenden Gesellschaft.

Die Ästhetik der Netze ist von WordPress Vorlagen (Themes) bestimmt, die sich wie Tapetenmuster über ein Drittel des Internets legen und wie Mode den Tendenzen folgen (Perkin’s neue Seite ist mit Squarespace gemacht).

Gegenwärtig ist Minimalismus, Sachlichkeit und die Absicht zu Antiindividualismus eine treibende Kraft.

Es ist wie ich eine Lehrerin in einem Schulmädchenreport habe sagen hören: „Nicht mehr auffallen wollen”.

Burger King nimmt jede Gelegenheit wahr den McDonald’s Clown zu verhöhnen

Druckanzeige
„Wir wissen, dass Clowns nerven können.” . David Madrid

Ein Hohn der 2017 seinen Anfang nahm mit einer Promotion von Lola MullenLowe zu der jeder, der an Halloween im Clownskostüm bei Burger King erschien, einen Whopper spendiert bekam.

Geradeso wird heute den Bronx Anwohnern eine Mahlzeit spendiert, als Entschädigung für den Ansturm auf die, durch Joker, einem preisgekrönten Hollywoodstreifen, verursachten Selfies auf den Treppenstufen ihrer sonst der Nachbarschaft vorbehaltenen Königstreppe (die Werbeaktion von Uber Eats und Burger King nannte sich Kingstairs).

König, Joker, Clown, Bronx? Aber ja, da wird ein Zusammenhang gesehen, wie ein W&V Beitrag erklärt. Viel Kreativität wird darauf verwendet mit seiner Marke ins Gespräch zu kommen.

Spiegel Online mit aufgeräumter Webseite

Editoriales Design
Relaunch von Spiegel.de: Kopfleiste mit Menü prägen die Online Marke.
Kopfleiste mit Menü prägen die Online Marke, gerade so wie die neu eingeführte Spiegel Hausschrift:
Spiegel Slab 4UICd Extrabold
(Serif Display UI Bold Italic
u. Text UI Regular)
Spiegel Sans UI-Regular
(Bold u. Semibold)

Aber ja, Spiegel.de zeigt sich mit dem heutigen Tag in aufgeräumtem, aufgefrischtem Erscheingungsbild, wie Spiegel.de in eigener Sache berichtet. Sie können sogar Ihr Feedback zum gestalterischen Aufbruch ins neue Jahrzehnt preisgeben: feedback.nextgen@spiegel.de.

Mit brutaler Konzentration auf die oben angezeigten Kernelemente, gepaart mit freizügigem Weißraum, wäre Spiegel.de ein Paradebeispiel deutscher, editorialer Gestaltung und somit ein Aufbruch gelungen. Zwei Elemente machen den aufgeräumten Eindruck zunichte:

  1. Online Publikationen benötigen ein ganz anderes Verständnis der Handhabung von Werbeeinnahmen gegenüber. Bannerwerbung ist dann nicht störend wenn sich auf eine Briefmarkengröße geeinigt wird und diese Briefmarken inmitten der Inhalte auftauchen und in Bezug auf den jeweiligen Inhalt Mehrwert generieren. Das wäre für beide Seiten gut. Die Ästhetik des Spiegel.de Auftritts wird von Bannerwerbung in voller Breite oben und rechts in der Seitenleiste arg beeinträchtigt, sogar zerstört (siehe Abb.).
  2. Dem hierzulande offensichtlichen Hang zum Ordnungstiften wird nicht nachgekommen indem jedes Thema in ein Kästchen gezwengt wird, aber durch die Auflösung der Kästen. Rahmen und Passepartouts sind bei Webseiten redundant, das Browserfenster rahmt die Inhalte.

Aber ja, der Leser muss von einer Publikation die eine Authorität sein will und das auch sein muss mit auf die Reise genommen und erzogen werden. Den negativen Aspekt eines Wühltisches, entgegen dem Wunsch der Messie geneigten Leserschaft, einfach mal auflösen und nach so vielen Jahren endlich mit einem tragfähigen Bezahlmodell für Publikationen (Werbeeinnahmen) überraschen.

Damit ist Zeit und Raum gewonnen sich der Optimierung der Kuration der Bilder anzunehmen.

Du auch?

Spürst Du es auch?

James Curran

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