Vertrag für das Web

Ein globaler Aktionsplan, um unsere Online-Welt sicher zu machen und stärkend für alle

Die Hälfte der Weltbevölkerung kann immer noch nicht online gehen. Für die andere Hälfte haben die Vorteile des Webs zu viele inakzeptable Risiken: für unsere Privatsphäre, unsere Demokratie, unsere Gesundheit und unsere Sicherheit.

Jetzt haben wir zum ersten Mal überhaupt einen globalen Aktionsplan – den Vertrag für das Web –, der von Experten und Bürgern aus der ganzen Welt erstellt wurde, um dem zunehmenden Missbrauch des Internets Einhalt zu gebieten und sicherzustellen, dass es als Kraft für das Gute geschützt wird.

Der Vertrag enthält eine Vision für das Web, das wir wollen, und bietet einen Fahrplan für die Richtlinien und Maßnahmen, die wir brauchen, um dorthin zu gelangen. Sie legt konkrete Maßnahmen fest, die Regierungen, Unternehmen und einzelne Webnutzer ergreifen können – und müssen –, um ein Web aufzubauen, das für die gesamte Menschheit funktioniert.

Der beste Weg, die Prioritäten und Maßnahmen der Machthaber zu ändern, besteht darin, sich zu Wort zu melden und diese Veränderung zu fordern. Seien Sie also Teil des Vertrags für das Web und schließen Sie sich dem Kampf für das Web an, das wir wollen.

via Only dead fish

Anempfohlener Wochenbrief, „Only Dead Fish‟ abonnieren.

Steichholz um Streichholz die Welt vom Rauchen befreien

Digitale Kampagne

Links wischen” bei Rauchern empfiehlt der Tabak Gigant Phillip Morris Singles auf der Tinder Dating-App in seiner neuen Kampagne, denn bei Tinder wird mit links wischen zum nächsten Probanten für eine kurz- oder langfristige Romanze navigiert. Eine sehr klare, der schwindenden Aufmerksamkeitspanne entgegenkommende Kampagne für Süd Afrika von Havas Schweiz. Gut gemacht.

Quelle: Ads of the World

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Lesss.co nimmt den Namen des Besitzers & Betreibers an.
Markenprägung mit den Mitteln des Web

Fälschliche Ansichten

Integriertes Marketing zu den bevorstehenden
Wahlen in Großbritannien
Operation Black Vote Fake Views ©Saatchi & Saatchi London, UK

Die Zitate enthalten kontroverse Ansichten und Erklärungen von Politikern, die sich unsensibel mit Fragen der Rasse, Religion, Frauen, Sexualität und Klimawandel befassen. Diese Zitate werden von Schauspielern in realen Lebensumgebungen wie Bars und Restaurants belebt, wobei der Film die erstaunlichen Reaktionen ihrer Freunde gleich mit erfasst. ©Saatchi & Saatchi London.

Operation Black Vote Fake Views ©Saatchi & Saatchi London, UK
„Feministinnen sind jetzt die so ziemlich abstossendsten Bigotten.”
Texter Marcus Petterson ©Saatchi & Saatchi London.
Operation Black Vote Fake Views ©Saatchi & Saatchi London, UK
„Es geht nicht darum, schwarz zu sein oder um eine lustige Färbung”
Texter Marcus Petterson ©Saatchi & Saatchi London.
Operation Black Vote Fake Views ©Saatchi & Saatchi London, UK
„Eine gute Frau widerspricht ihrem Mann nicht in der Öffentlichkeit.”
Texter Marcus Petterson ©Saatchi & Saatchi London.

Die bevorstehenden Wahlen werden weitgehend als eines der wichtigsten politischen Ereignisse in Generationen angesehen. Die zentrale Botschaft der Kampagne lautet, dass, wenn BAME-Gemeinschaften 1 und junge Menschen im Allgemeinen sich nicht zur Stimmabgabe anmelden, andere mit oft kontroversen Ansichten für sie sprechen werden.

  1. Schwarz, Asiatisch und ethnische Minderheiten[]

Bereite jemanden ein Fest

Festtagswerbung
Apple's 2019 Weihnachtsfestwerbung mit einer rührenden Geschichte.

Das europäische Zauberwort

Finden Sie heraus, was die EU zu Ihrem Leben beiträgt, besuchen Sie: https://europa.eu/euandme

Attacke

Attacke
Kathrin De Blauwer

19. November, 2019 – 9. Februar 2020

Der Gewinner des Deutschen Marketing Preises 2019 heißt nicht Haribo (Kinderstimmen)

©Haribo Goldbären

Haribo (macht Kinder froh und Erwachsene ebenso), mit seiner Kinderstimmen Kampagne ist beispiellos in der Vereinigung von Markenanspruch und Werbung.

Keine Kampagne hat es auch im internationalen Vergleich so gut verstanden Markenanspruch, Markenfilm und Markenbotschaft derart organisch, integriert und kulturoptimistisch unters Publikum zu bringen wie Haribo (macht Kinder froh und Erwachsene ebenso), mit seiner Kinderstimmen Werbung.

Quiet Storm London

Diese Unesco Kampagne lebt vom Zutun eines Gebrauchsgraphikers

Halt die Wahrheit am Leben

„Jeden Tag riskieren tausende Journalisten ihre Leben…”, vorliegende UNESCO Kampagne ist womöglich bemüht die Aufmerksamkeit vom Schreckensjournalismus zum seriösen investigativen Journalismus zu lenken. Das aber entspringt eher meiner Wunschvorstellung einer Absicht, die nicht vorzufinden mich entmutigt.

Wie auch der Kunstbetrieb, die katholische Kirche, der Regierungsapperat mit seinen gewaltigen Verwaltungsapparaten wenig Effektivität und Effizient der Öffentlichkeit zu vermitteln verstehen, so ist auch diese UNESCO Kampagne vom Winde verweht und keine Idee die tut. Was können Sie tun auf der Webseite? Eine Weltkarte aufschlagen mit Verortung getöteter Journalisten? Und dann, was tun sie mit dieser Spielerei? Empathie zur Schau stellen? Das ja, ansonsten absolut nichts. Sie tun nichst um dem Anliegen zu helfen.

Sensibilisierungskampagnen gehören ausgewechselt mit Ideen die tun

Mein Lieblingsverweis auf die von Gareth Kay geprägte Klärung, nämlich die in den digitalen Medien gemachte und durch Facebook u. Co. erwiesene Erkenntnis, das wir nicht wie von Bildung geprägt, etwas Tun in Folge von dem was wir denken, sondern im Gegenteil, denken wir zur Folge von dem was wir tun.

Die derzeit allerorts gestellte Forderung an Marken zu den Zielgruppen durchzudringen mit Erzählungen und Emotionen ist eine aufwendige Inszenierung die meist eine weitere Ebene einführt, die wiederum oft nicht den Markenkern oder den eindeutigen Produktvorteil wiedergibt, sondern davon ablenkt oder keiner tauglichen Wahrheit entspricht. Die UNESCO Kampagne sensibiliert das Publikum den Journalismus zu respektieren indem dessen Risiken dramatisiert werden. Dem Narrativ ist kein direkter Nutzen als Wirkung nachzuweisen.

Eine Idee die tut setzt die Effizienz vorraus, das Publikum direkt zu involvieren, indem es etwas das Gewissen entlastendes zu tun bekommt, indem es eine Pedition unterschreiben, einen fiskalen Beitrag leisten, oder das Anliegen in eigener Sache auf sonstige Weise direkt unterstützen kann.

Hier ein Beispiel wie das Wall Street Journal sich als gute digitale Marke behauptet. Ein grosses Versprechen das für ein grosses Publikum gelevant ist (auch wenn dies keine Idee ist die tut):

Besser lesen

Lesen Sie an Fehlinformationen, Klickködern und Voreingenommenem vorbei.

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Weniger spezifisch, verliert eine aktuelle dt. Anzeige zur Stärkung des Journalismus an Relevanz gegenüber der an Wertebedrohung orientierten Anzeige des Wallstreet Journals.
Vignette

Anliegen im öffentlichen Dienst sind heutzutage dazu augefordert digitale Vorbilder zu sein, die mit Ideen die tun ihr Publikum direkt involvieren und ausschliesslich mit Open Source Hilfsmittel operieren.

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