©Gaffel Kölsch

Wenn auch ich die Fernsehwerbung von Gaffel Kölsch erst nicht recht verstehe, wecken Frakturschrift und das Spiel „mit Abstand” jedenfalls mein Interesse. Gut gewählter Soundtrack und sicherlich gibt es da auch nicht groß was zu verstehen, der Hipster schiebt mit dem Fuß beiseite was nicht gebraucht wird. (Eine Lehre die ganz sicher nicht aus der gegenwärtigen Covid-19 Pandemie gezogen werden wird.) Vieles was angeboten wird, braucht kein Mensch. Es hat keine Nutzen und verfehlt den Bedarf. Nicht so das Kölsch der Privatbrauerei Gaffel, es verbindet wie nur soziales Drinken verbinden kann.

Webseite der Privatbrauerei Gaffel

Viel Inhalt versteht die Webseite geradezu minimalistisch zu verwalten, wenn auch es zu jeder noch so kleinen Änderung einen Entwickler brauchen wird. Falls der mit auf der Gehaltsliste steht, brauche ich hier auch nicht auf WordPress zu verweisen, das hausintern einfach zu verwalten ist.

Längst verstehe ich und finde ich Gefallen an der Sozial Media Kampagne der Kölner Agentur Kaune, Posnik, Spohr. Auf deren harsche Kritik des Fachblatt’s Werben und Verkaufen ich nun auch gestossen bin und als verfehlt betrachte. Peter Hammer wird hier mit der Gaffelwerbung wohl eher Verfehlungen zu Coronazeiten im Visier gehabt haben als die Arbeit von KPS, die doch voller schmucker Details steckt und vielmehr ein Zeugnis von Kulturoptimismus ist, vor allem wenn verglichen mit dem Elend das der Wettbewerb großer Marken mit seinen weinerlichen Sentimentbezeugungen derzeit vorlegt.