Pied Flycatcher © Richard Steel 2020VISION
Trauerschnäpper © Richard Steel 2020VISION

Der dem die Aufregung galt kam angeflogen mit einem der vier Amseljunggesellen im Gefolge. Der kleine Vogel, kaum größer als eine Meise und von selber Statur, machte es sich im Blauregen bequem, der eben erst zu blühen beginnt. Dort wird er für 20 Minuten verweilen, erst vom Amselboy begutachtet, dann von einer Gruppe Kohlmeisen, die sich aufgeregt schnarrend links und rechts von ihm setzen und es nicht fassen können. Dann machen sie der kleinen Gruppe Blaumeisen platz und schnarren fortan vom nahen Birnbaum in voller Blüte. Das Verhalten der Blaumeisen ist nicht anders als das der Kohlmeisen, auch sie setzten sich links und rechts vom Neuling, dessen einzige Regung sein Atmen bleibt. Nun Schnarren in heller Aufregung 6 Meisen, der Amselboy hat sich auf die gegenüberliegende Mauer zurückgezogen.

Es handelt sich hier auch nicht um Gartenvögeln, aber um Münchner Innenhofvögel, die im Innenhof 2 in der Maillingerstr. 4 dem Ei entschlüpft, ortsgebunden untereinander beste Freunde sind. Ein Rotkehlchen ist mit dabei, auch ein Grünfinkpärchen, das letzten Sommer bemüht war, Abstand zu gewinnen von ihrem bettelnden Nachwuchs. Nachtigal und Kleiber sind selten zu Besuch.

Männlicher Trauerschnäpper (Wood of Cree Nature Reserve, Scotland) Foto: Mark Medcalf

Der Trauerschnäpper dem die große Aufregung gilt ist hier zum Nisten, ein Männchen und Engländer. So klingt er:

Trauerschnäpper Gesang

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