Digitalkampagne

Bildschirmfoto aus der Persil - Dreck ist gut Kampagne

Persil „Dreck ist gut” von der MullenLowe Gruppe. Produktion: Sweetshop London.

Gegenerklärung:

Produkt bleibt die Norm

Kein großer Freund vom glorifiziertem Geschichten erzählen, da das Narrativ meist eine neue Ebene aufmacht, die über das Produkt vergessen macht, es nicht länger zu verkaufen vermag und das Produkt, dem die Hersteller alle Zeit und Mühen opfern, keine Rolle mehr spielt. Das Produkt aber soll derart eindringlich gezeigt werden das es in unseren Leben eine Rolle spielt. Das bleibt der empfohlene direkte Weg.

In einer Automobilanzeige will ich das Auto sehen, nicht die Familie, die im Auto sitzt.

Eine bedeutende Erzählung bleibt die Ausnahme

Ein weltbekanntes Produkt wie Unilever’s Persil hat uns über Jahrzehnte zu den Vorzügen seines Produktes informiert und geht mit dieser Kampagne über das hinaus was sie tun zu dem was wir sind. Mit einem »Marken sagen → Marken tun« Ansatz zeigt Persil mit Twitters „beste“ Momente, unsere teils bestürzenden, sozialen Probleme auf. Die Saubermarke macht also aufmerksam auf den unabdingbaren Nutzen von Dreck und sich die Hände schmutzig zu machen. Keine die Marke von ihrer besten Seigte zeigende Imagekampagne, vielmehr eine Art öffentliches Interesse, Nichtregierungsorganisations-Kampagne. Sie dient auch dem Nachweis der Schritte, die von der Marke unternommen werden, um sich ethisch, moralisch schadlos zu halten. Kinder und ihre Eltern sollen raus an die frische Luft und sich die Hände schmutzig machen.