Warum Sie mit mir, unser dunkles Zeitalter begrüßen und somit umarmen wollen

Es ist nicht alleine dem beizuordnen, daß ich etwaige Besucher thematisch langweile, die Armen finden nur einfach keinen rechten Zugang zu solcher Thematik, die wenn auch keine vonstatten gegangene Transformation, oder teilnehmende Beobachtung voraussetzt, aber durchaus eine zumal teilnahmslose Beobachtung bedingt.

Für den Mangel an teilnahmsloser Beobachtung ziehe ich nicht etwa die innewohnende kommunikative Unvollkommenheit zur Verantwortung, aber den Mangel an Selbstaktualisierung, an dem Gesellschaft, Wirtschaft und Politik festzumachen sind und mir die Möglichkeit eröffnen alte Feindbilder freilich auch als neue Feindbilder zum Vorschlag zu bringen.

Sie merken schon, ich bin beseelt und ablehnbar in der hohen Meinung die ich von meinem Schaffen und der Einbildung darüber habe.

Christine Madeleine Odette Lagarde ist eine französische Politikerin und Rechtsanwältin und seit Juli 2011, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, am Sonntag in Fukuoka, Japan mit G-20 Finanzministern und Zentralbankgouvernören. Kim Kyung-Hoon/Reuters
Christine Madeleine Odette Lagarde ist eine französische Politikerin und Rechtsanwältin und seit Juli 2011, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, am Sonntag in Fukuoka, Japan mit G-20 Finanzministern und Zentralbankgouvernören.
Kim Kyung-Hoon/Reuters
Eine Gruppe von Mädchen aus Manchester und Salford bei einem Pfingstmontagsumzug ca. 1935. General Photographic Agency|Getty Images
Eine Gruppe von Mädchen aus Manchester und Salford bei einem Pfingstmontagsumzug ca. 1935. General Photographic Agency|Getty Images

1985, zu meiner damaligen hohen Zeit, sagte Marguerite Duras über die dunklen Zeiten in denen wir jetzt leben: „Ich glaube die Männer werden ertrinken in Information.” Und recht behält sie. Wir ertrinken.

Für uns alle, die in diesem Ozean schwimmen, denken und handeln wollen, ohne heuchlerischen Vorwand, dass wir jemals die Zukunft, oder die Küste erreichen werden, bleibt die Prämise eine unstete, wären da nicht Zungen wie von Feuer, die sich verteilen; auf jeden von uns ließ sich eine nieder.

Das Gelenklager der Transformation vollzieht einen Schwenk in Politik, Wirtschaft und Kultur, nahezu eine 180º Drehung

  • Die angestamten dt. Volksparteien merken es einen Schlag auf die Stirn zu spät und nämlich wenn in Dänemark Mette Frederiksen nach Jahren der Sparprogramme die Sozialausgaben wieder zu erhöhen verspricht und zugleich für eine harte Asylpolitik. steht und mit dieser denkbar einfachen Losung die Sozialdemokraten mit bestem Ergebnis im Parlament die Führung übernehmen und rechtsextreme Kräfte zurückdrängen könnten.
  • German Engineering, fortwährend in aller Welt bewundert, ein Ansehen das verblast in Gegenwart des aus Silicon Valley erfolgten Einfallsreichtums und Geschicks z.B. eines Elon Musk mit Tesla. Etwas, das die dt. Automobilindustrie mit einem Schlag auf die Stirn zu spät merkt und mit epigonenhafter Manie womöglich auf’s falsche Pferd und nämlich auf Elekroautos setzt, anstatt die Vorteile von aufbewahrbaren Wasserstoff auszuloten. Denken Sie nur an den Ärger, den Sie im Haushalt auch mit aufladbaren Batterien haben, wo soll den der Strom herkommen, der schon von Serverplantaschen aufgebraucht, nicht nachhaltig ökologisch betrieben werden kann.
  • Gefeierte dt. Kulturträger merken es mit einem Schlag auf die Stirn zu spät, das mit dem Ereignis der Echtzeitkommunikation die Impulse aus der Mitte der Gesellschaft, dem sog. Mainstream heraus effizienter u. effektiver verbreitet werden als das die Künstler mit ihrer sterbenden Anhängerschaft aus verschlafenen Bohemiens noch den Ausschlag geben würden.
    Die Thematik auch meines Freundeskreises ist somit nicht länger relevant und Freundschaften lösen sich auf, da ein Grund dafür, nämlich gemeinsames Schaffen sich auflöst.

Wären da nicht Zungen wie von Feuer, die sich verteilen; auf jeden von uns ließ sich eine nieder.

Aber ja das wahre Netz ist entgegen der sich unliebsam darin einnistenden Sozialnetzwerke nicht proprietär, aber mit Hilfe von OpenSource und seinem inhärenten dezentralisierten Charakter, weltoffen und für jeden nutzbar.

Ideen die tun

Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein & Partners brachte Ideen die tun auf und prägte den Begriff. Schauen Sie nur, wie Kay in einem Vortrag über das Paarungsverhalten die Werbewelt mit einem Vergleich von Laubenvogel und Pfau von praktischem, realitätsnahem Handeln zu überzeugen sucht. Desweiteren schlagen Prägungen und Philosophien Purzelbäume: „Nicht unser Denken bestimmt unser Tun, unser Tun bestimmt unser Denken.” Proprietäre Sozialmedien, allen voran Facebook beweisen die These. Ideen die tun bieten unserer Werbebranche eine Passage zu ganzheitlich, intergrierter Marketing-Kommunikation in der post-digitalen Zeit und dem was wenig später als viral bezeichnet werden soll.

Praxisbeispiele von Ideen die tun

Kunden generierte Inhalte auf der neuen Burberry Site
Kunden generierte Inhalte auf der neuen Burberry Site
Art of the Trench-Detail


Montag vergangener Woche stellte Burberry seine soziale Netzwerk Site, The Art of the Trench mit 611 Besucher am Tag vor.
Chefin Angela Ahrendts und Kreativ Direktor Christopher Bailey wollen die Traditionsmarke für die, der in Rente gehenden Baby Boomers, nachwachsenden Generation und berufstätigen Frauen ins Gespräch bringen.

Dabei orientiert sich Frau Ahrendts auch am Verhalten ihrer 3 Töchter, die viel Zeit im Netz verbringen und größtenteils ihre Einkäufe via Internet erledigen.

Begeistert vom Burberry Beat [The Kooks], suche ich Ana Andjelic unter den vielen Regenmänteln. Die New Yorker Marketing Strategin arbeitet an Beiträgen für newadvertising.org, die Englischsprachige Schwester-Site zu dieser hier.

Werkzeugleiste zu den von Besuchern generierten Photographien
Werkzeugleiste zu den von Besuchern generierten Photographien


Laut einem New York TImes Artikel zum Thema, sehen die Zahlen gut aus für Burberry. Mit amerikanischem Geschäftssinn, scheucht Angela Ahrendts die Londoner Tradtionsmarke aus dem Elfenbeinturm zurück auf die Strasse. Ihre Strategien und das reife Gespür des jungen Christopher Bailey machen sich bezahlt:

  • Burberry freut sich über 699,000 Facebook Fans
  • Twitter und YouTube bringt die Traditionsmarke ins Gespräch bei der den Baby Boomers nachrückenden Generation.
  • Stark reduzierte Abhängigkeiten von Kaufhäusern
  • Eigener Direktversand hat den Grosshandel als größte Einnahmequelle abgelöst
  • Mit 95 Jahren ist der Burberry Regenmantel allemal das am meisten gekaufte Produkt
Tochter Elizabeth in ihrem Burberry Duffel Coat
Tochter Elizabeth mit ihrem Burberry Duffel Coat
"We are now as much a media-content company as we are a design company."
\"We are now as much a media-content company as we are a design company.\" Christopher Bailey, CCO of Burberry. Take notice of that thinking.
Edward Boches on twitter Sep 13, 2010<7em>
Schnauzer als angloamerikanischer Tippfehler auf der Kampagnen Webseite

„Es ist nicht das, was wir tun, sondern das was Leute mit dem tun was wir tun.”

Eine Idee die tut wurde von Gareth Kay geprägt und mich freut Ihnen eine solche Idee seitens der Hundefuttermarke Güd näher bringen zu dürfen.

Zusammen mit dem brasilianischen Tierschutzverein NGO “Clube dos Vira-Latas” wurde „Rescue Dogz” gestartet. Von J. Walther Thompson Brasilien gemacht, nutzt die Kampagne die so weit verbreiteten Tippfehler bei der Google Sucheingabe von Namen reinrassiger Hunde.

Jedes Mal wenn jemand einen Rassehund sucht und den Namen falsch eingibt, zeigt Rescue Dogz einen Mischlingshund unter der falsch eingegebenen Suche und eine Anzeige bewirbt den Mischling als kostenlos. Beim Anklicken wird der Nutzer auf die Kampagnenseite weitergeschickt, somit erhält der Mischling die Chance gesehen und adoptiert zu werden.

Alle hier wurden bereits adoptiert

Bei 2.3 Millionen Suchen pro Sekunde, werden so einige falsch geschriebene Rassehunde dabei sein, die so einigen ausgesetzten Promenademischungen unverhoffte Sichtbarkeit und womöglich ein neues Heim verschaffen.

Eine Idee die tut1 setzt die aktive Teilnahme der Beteiligten voraus und hat diese zum Ziel. In ihrer Ausführung soll die Idee höchst unmittelbar und praktisch anwendbar sein.

McDonalds setzte in den vergangenen Monaten eine solche Idee die tut mit gutem Erfolg auf dem dt. Markt um. 5 Burger Favoriten wurden in einem Crowdsourcing Verfahren von den Teilnehmern gewählt. Die McDonalds Kundschaft gestaltet sein eigenes McDonald Produkt zum eigenen Verzehr. Die Rolle des McDonald Unternehmens beschränkt sich auf die des Ermöglichers. Die Mittel werden bereitgestellt. Eine Idee die tun soll, wurde von McDonalds organisiert und verwaltet. Bestätigung finden die Teilnehmer nicht durch Geldbelohnung aber indem, der von ihnen gestaltete Burger auf den Markt kommt. Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun. Mir gefällt auch, dass die Markenwebsite mit seinem einfach zu bedienenden Burgerkonfigurator die zentrale Plattform darstellt. Eine Sozialmedienkampagne ohne Facebook. Bravo. Ab sofort sind in Abfolge 5 neue Burger bei McDonalds zu haben. Bürger Burger.

Burgerkonfigurator
Burgerkonfigurator © 2011 McDonald Deutschland

Verantwortliche Kreativ-Agentur der Aktion "Mein Burger" ist Neue Digitale / Razorfish in Berlin, die TV- und Hörfunkspots kommen von Heye & Partner in Unterhaching. Produziert wurden die Spots in München bei E+P Commercial, die Mediaplanung übernimmt Heye OMD, ebenfalls München. Alexander Schramm, Director Corporate Affairs McDonald’s Deutschland Inc. gab 2008 die Zusammenarbeit mit Neue Digitale bekannt.

WuV meldet am 14.11 eine Neuauflage der „Mein Burger‟ Aktion, hier zu lesen.

Mein Burger—Wie? Gand! Interactive Blog

„Wir hatten geglaubt, das jeder unserer Kunden ein ganz eigenes Problem hat. Nach hunderten von Projekten, stellten wir fest, das wir unrecht hatten. Es gibt eine Ursache, von der die fähigsten Unternehmen der Welt ausgebremst werden: Sie benutzen ein überkommenes Betriebssystem um es mit der Geschwindigkeit des 21. Jahrhunderts aufzunehmen. Heutige Gewinner und Verlierer werden dadurch entschieden, wie responsiv sie mit Kultur, Konsumenten, dem Wettbewerb und den anderen Mächten der Unterbrechung umgehen.

Jedes unserer Projekte hilft mit, unserer Kunden Betriebssystem zu aktualisieren zu einem Responsiven OS. Mit dem Ziel konventionelle Organisationen in den Wettbewerb zu schicken mit digitalen Unternehmensgründungen, von denen sie bedroht werden.

Ein responsives Betriebssystem, ein entgegenkommendes Betriebssystem besteht aus fünf eingebetteten Domänen die ein reiches Zusammenspiel liefern, zwischen dem Warum, Wie, Wer und Was der Organisation:”

Undercurrent
Ein responsives Betriebssystem besteht aus fünf eingebetteten Domänen die ein reiches Zusammenspiel schaffen zwischen dem Warum, Wie, Wer und Was der Organisation
Wie digitale Unternehmen es machen (Quelle).

„Jeden Tag gehe ich hinaus und blicke auf die endlosen Horizonte, einfach weil ich es kann.”

Mark Watney in „Der Marsianer”

Damit kommen wir zu James Bridle’s Bestseller „Neues dunkles Zeitalter”

Eine japanische Touristenfamilie folgt an der Küste Australiens ihrem Navi bis in den Ozean, obwohl die Straße längst verschwunden ist. Auch die Ranger im Death Valley in Arizona kennen dieses Phänomen, dass Ortsfremde der Technik mehr vertrauen als den eigenen Sinnen. Sie haben sogar einen eigenen Begriff dafür: „Tod durch GPS“.

Doch dieser makabre „automation bias“ ist nur ein Gleichnis für die Lage, in der sich die Menschheit heute befindet. Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden. In einer rasanten Tour de Force führt uns James Bridle, der „Orwell des 21. Jahrhunderts“, durch die technologischen Dystopien der Gegenwart – vom Klimawandel und dem Internet bis zur Automatisierung der Arbeitswelt und der omnipräsenten Datenerfassung. Doch er zeigt noch mehr: Wir müssen eine unberechenbar gewordene Welt anders denken lernen, wenn wir uns in unserem „New Dark Age“ noch zurecht finden wollen. Bridle ist ein junger Harari noir – kompetent, funkelnd und düster wie ein Roman von H.P. Lovecraft. 

Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn.

Wie alles was mich seit 2006 zwischen den Mahlzeiten und der Vogelkunde beschäftigt, stoße ich im Internet auf James Bridle und halte ihn zunächst für einen Entwickler dessen Schaffen ich bewundere. Schnell stellt sich heraus das Bridle Kunst und Technologie mit Ideen die tun zu integrieren versteht und als Künstler von London’s noblem Victoria and Albert Museum Ausstellungraum geboten bekommt. Dieses Jahr ist er Gast von Vendedig’s Biennale. Erst zeichnet er die Umrisse von Satelliten und Drohnen, die normalerweise über unseren Köpfen schweben, auf den Boden. Bringt ein Buch mit Anleitungen heraus es ihm gleichzutun, dann bringt er eine Anwendung ins Internet mit der jeder die Flüge der Dronen mitverfolgen kann. Eine jede seiner Arbeiten trägt Zeugnis eines responsiven Betriebssystems mit dem er seine Arbeit verrichtet:

Wir verliebten uns im kodierten Raum

  1. Idee die tut wurde von Gareth Kay, Goodby Silverstein & Partners geprägt.[]