Architektur

Die Brücke von Millau, Frankreich’s Achse der CO² Verschmutzung

Foto: Mike Lehmann, Mike Switzerland – Eigene Arbeit, CC BY-SA 2.5

Die Brücke von Millau in Südfrankreich, französisch Viaduc de Millau, ist eine mehrhüftige, 7 Pylonen Schrägseilbrücke und als längste ihrer Art gefeiert und preisgekrönt. Sie wurde 2004 fertiggestellt.

Sie löst die sich zu den Sommerferien jährlich wiederkehrenden Verkehrstaus, wenn Millionen französischer Familien in ihre Autos hüpfen, um ans Mittelmeer zu fahren. Die Maut beträgt je nach Saison zwischen €8 und €11. Eine Mautkonzession soll in den kommenden 75 Jahren das Investment von knapp 400 Millionen Euro lohnend machen.

In vielleicht zwei Dekaden (keinesfalls 75 Jahren) werden Franzosen bei einer völlig anderen Verhaltensweise angekommen sein als der, alles mit dem Auto erledigen zu wollen. Die Macht der Gewohnheit wird eine andere sein.

Politik und Wirtschaft planen aus gesundem Selbsterhaltungstrieb heraus, den Unsinn von Millionen von Autos, die von Paris nach Béziers und Montpellier fahren, zu unterstützen, anstatt ihren weltweit gefeierten TGV (Train à Grande Vitesse = Hochgeschwindigkeitszug) auf dieser Strecke einzusetzen und der ganzen Familie Zeitersparnis, Sicherheit und Komfort zu fördern.

Die Planung der Brücke dauerte 20 Jahre und gedacht wurde der CO²-Wirkung, oder dem daraus folgenden, überlebensnotwendigen Wandel im Verhalten der Leute wenig.

Diese Brücke war einst eine Schnellstraße jetzt ist es eine Brücke für Fußgänger

Die Schnellstraßenbrücke in Providence, Rhode Island, USA wurde umgebaut zu einer Fußgängerbrücke um die die Foxborn Nachbarschaft zu verbinden. Volltext auf englisch lesen von Adele Peters