Fingerzeig auf einen NYTimes Artikel

Die Nation, wir hören es ständig im Fernsehen und im Sozialmedien-Geschwafel, ist politisch wie nie zuvor gespalten. Unsinn. Die vermeintlichen Vereinten Staaten waren viele Male zuvor uneinig und „The Hardhat Riot“ von David Paul Kuhn, führt einen besonders hässlichen Moment von vor einem halben Jahrhundert lebhaft vor Augen, als der falsche Vietnamkrieg und eine missgebildete Vorstellung von Patriotismus verschwammen. Das hat eine Arbeiter Randale hervorgerufen, deren Auswirkungen noch immer in Restwellen ausufert, und nicht zuletzt war Donald Trumps unwahrscheinlicher Aufstieg in die Präsidentschaft eine solche zu Ufer geschlagene Restwelle.

Quelltext von Clyde Haberman auf englsich lesen

May 1970 jagten Bauarbeiter Studenten durch die Innenstadt Manhattans, viele Demonstranten wurden dabei blutig geschlagen. Als Hardhats mit Hippies kollidierten, wurde bald klar, dass etwas Größeres passierte; Demokraten waren im Krieg mit sich selbst. Kuhn erzählt die schicksalhafte Geschichte, wie chaotisch sie war, als sie begann, als die weiße Arbeiterklasse sich zum ersten Mal gegen den Liberalismus wandte, als Richard Nixon in die Bresche sprang und Amerika sich dauerhaft veränderte. Vor nur einer Generation war noch undenkbar: Franklin D. Roosevelt’s „forgotten man1 macht mit den großen Unternehmen gemeinsame Sache und bereitet schließlich den Weg für Präsidentschaften von Ronald Reagan bis hin zu Donald Trump.

Am letzten Wochenende in Manhattan draussen sitzen. Während Amerikaner sich darauf vorbereiten, den Feiertag des Vierten Juli zu feiern, warnen die Beamten die Bewohner, zu Hause zu bleiben, da neue Infektionen des Koronavirus Rekordzahlen erreichen.

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  1. FDR bezieht sich mit dem „forgotten man” auf Napoleon’s verlorene Waterloo Schlacht, die auf Grund der vergessenen Infantrie und lediglich dem Einsatz der Kavallerie verloren wurde.[]