Ideen die tun

Heinz hilft den Eckpfeilern der Nachbarschaft wieder auf die Füße zu kommen
Danke das Sie uns geholfen haben den lokalen Diners beizustehen

HeinzforDiner.com

dient der Danksagung der Teilnehmer, die in Folge dieser Partizipations-marketing-Aktion, 500 ihrer Lieblingsdiner eingereicht haben.

← Alle 500 Diner wurden mit jeweils 2 Tausend Dollar bezuschusst nach von vorneherein bekanntgegebenen Kriterien:

  1. Ein selbständiges Unternehmen, das keine Kette ist (ein Restaurant mit drei oder mehr Standorten).
  2. Die Einrichtung muss rechtlich tätig sein und über alle geeigneten Unterlagen verfügen, die für die Nahrungsversorgung vorhanden sind.
  3. Das Diner-Management muss ein signiertes W-9-Steuerformular und entsprechende Geschäftslizenzen bereitstellen, indem die Dokumentation über den bereitgestellten Link hochgeladen wird. Dies muss innerhalb des 48-Stunden-Fensters erfolgen, das dem Diner zur Verfügung gestellt wird.

Warum ich als Teilnehmer dem Glauben schenken kann vermittelt mir das FAQ

Die hierzulande viel geforderte Transparenz wird knapp aber umfassend mit der Beantwortung häufig gestellter Fragen geklärt.

Aber ja, Heinz berühmter Tomatenketchup liefert eine Anleitung wie beliebte Markenhersteller mit ihren Werbeausgaben in der Tat etwas bewirken können und bezuschusst die von ihren Konsumenten vorgeschlagenen Diners aus deren Nachbarschaft. Partizipations-Marketing zum nachmachen, das die von Gareth Kay geprägte ‚Idee die tut’ greifbar veranschaulicht.

Gareth Key

Solange Konsumenten sich hierzulange zufrieden geben mit blosen Versprechen, oder sich von meist aus der Luft gegriffenem Geschichtenerzählen sentimental vereinnehmen lassen, werden Haushaltsmarken sich nicht veranlaßt fühlen in der digitalen Zeit, überkommene Werbestrategien (blose Versprechen oder Zeitvergeudung durch emotionale Werbung) gegen weit wirksamere sogenannte Ideen die tun zu ersetzen.

In folgendem, derzeit im dt. Werbefernsehen geschalteten Werbespot zeigt Perwoll, daß sie das massive Problem der Modeindustrie zwar erkannt haben und für ihre Reputation nutzen aber nicht wirklich etwas zur Lösung des Problems unternehmen. Perwoll involviert ihre Abnehmerinnen nicht und läßt ihre Konsumentinnen als tatenlose Zuschauererinnen zurück.

Gerade weil es möglich ist auch mit Werbung zur Klärung von Problemen beizutragen, wie Heinz Tomatenketchup es obendrein herrlich egoistisch propagiert, sind Werbemaßnahmen nicht länger akzeptabel, solange sie nicht alles zur Klärung von Problemen in unmittelbarem Bezug zur Marke beigetragen haben.

Es geht nicht darum was Perwoll in seiner Werbung tut, es geht darum was wir damit tun